Hephata Leben und Hephata Arbeit
Jugendhilfe und Wohnen werden zu „Hephata Leben“; Werkstätten werden zu „Hephata Arbeit“. Lesen Sie alle Hintergründe in unserem jüngsten News-Beitrag.
Das Modellprojekt STUFE untersucht gemeinsam mit Praxis, Wissenschaft und Selbstvertretung, wie Mitarbeitendengewinnung und -bindung in der Eingliederungshilfe gelingen und zugleich innovative Unterstützungsformen entwickelt werden können, um auch unter dem bestehenden Fachkräftemangel eine selbstbestimmte und teilhabeorientierte Unterstützung für Menschen mit Behinderung zu sichern.
Das Projekt legt großen Wert auf die aktive Beteiligung aller betroffenen Menschen. Aus diesem Grund wurde der Experten- und Expertinnen-Rat ins Leben gerufen, der sich alle zwei bis drei Monate trifft. Die Mitglieder dieses Gremiums sind vor allem Kundinnen und Kunden aus den Angeboten der Hephata Leben gemeinnützige GmbH, die ein Interesse daran haben, das Projekt mitzugestalten und dabei stellvertretend für alle Kundinnen und Kunden ihre Perspektiven einbringen.
Begleitet wird der Experten- und Expertinnen-Rat von Michael Roos und Bastian Kranz von Hephata, von Stephan Wieners vom Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben Detmold sowie Eva Weishaupt als Vertreterin der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe.
Im Rahmen der Treffen werden die Projektarbeit und bisherige Erkenntnisse reflektiert, offene Fragen geklärt und neue Ideen gemeinsam entwickelt.
Leo: „Ich bin im Experten- und Expertinnen-Rat, weil ich mich auch für die Leute, die sich nicht so gut äußern können, einsetzen möchte. Ich hoffe, dass wir durch das Projekt mehr Mitarbeitende bekommen und dadurch mehr Ausflüge machen können.“
Antonia: „Ich bin im Experten- und Expertinnen-Rat, damit ich meine Mitbewohnerinnen und Mitbewohner, die nicht selbst mitmachen können, vertreten kann. Mir ist wichtig, dass mehr Mitarbeitende zu uns kommen und wir wieder mehr machen können.“
Liliane, Angehörige einer Kundin spricht für Hephata-Leben-Kundinnen und Kunden, die sich nicht selbst äußern können: Ich wurde gefragt, ob ich im Experten- und Expertinnen-Rat beim Projekt STUFE mitmache. Das mache ich sehr gerne. Ich soll Menschen vertreten, die nicht sprechen können. Die Personen, um die es geht, haben oft gesundheitliche Probleme und brauchen viel Pflege und Unterstützung. Was bedeutet Selbstbestimmung und Teilhabe für Menschen, die nicht selbst sagen können, was sie möchten und brauchen? Wie können wir dafür sorgen, dass gutes Personal bei uns bleibt und neues gutes Personal zu uns kommt? Wie kann die Zusammenarbeit von Eltern, gesetzlichen Betreuenden und Personal so gestaltet werden, dass die Ergebnisse für alle gut sind und den behinderten Menschen helfen?
Mira: „Bei dem Projekt STUFE ist mir wichtig, dass wir genug gutes Personal finden, dass wir Teilhabe erleben und erleben können und dass uns neue Betreuer und Betreuerinnen helfen, zu leben wie wir wollen.“
Anna: „Mir ist wichtig, dass alle Menschen in den Wohnhäusern die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um das zu machen, was sie z.B. in ihrer Freizeit machen möchten oder zu wichtigen Therapien begleitet werden können. Oft ist dafür leider nicht genug Personal da. Das muss sich ändern. Und dafür mache ich auch beim Projekt STUFE mit. Damit sich in Zukunft hoffentlich was verbessert.“
Martin: „Ich finde die Tätigkeit im Projekt STUFE interessant. Ich finde es gut, dass wir Vorschläge machen können, wie man etwas verändern kann.“
Jugendhilfe und Wohnen werden zu „Hephata Leben“; Werkstätten werden zu „Hephata Arbeit“. Lesen Sie alle Hintergründe in unserem jüngsten News-Beitrag.