Warum eine Impfung gegen Covid-19 das ermöglichen kann

Ein Schritt zurück zur Normalität

Die Pandemie schränkt unser Leben seit einem Jahr erheblich ein. Auch der bereits seit drei Monaten andauernde „harte“ Lockdown, bringt viele von uns an die Grenzen des Erträglichen. Trotzdem wollen wir den Mut nicht verlieren und nach vorne schauen.

Die Hoffnung auf ein Ende der Pandemie und die damit verbundenen Beschränkungen steigt und wir können mit Zuversicht nach vorne schauen. Vor einer Woche hat Frau Hirte, Geschäftsleiterin der Wohnen gGmbH, die Nachricht erhalten, dass das Impfen in den einzelnen Wohnhäusern weitergeht. Die ersten Termine stehen bereits fest, weitere werden folgen.

Auch Sie können dazu beitragen, dass die Alltagsbeschränkungen ein baldiges Ende haben, indem Sie sich impfen lassen. Persönliche Kontakte könnten dadurch in absehbarer Zeit wieder möglich sein. Aber am Ende entscheiden Sie, ob Sie sich impfen lassen möchten. Sollten Sie aufgrund von Bedenken gegenüber dem Impfstoff oder gesundheitlichen Risiken noch zweifeln, dann können Sie sich gerne vom Hephata Betriebsarzt beraten lassen oder Sie wenden sich an Ihren Hausarzt.

Hier finden Sie ein Informationsschreiben der Diakonie Deutschland, in dem die häufigsten Fragen zum Thema „Covid-19 Impfung“ beantwortet werden. Bitte lesen Sie hierzu auch das Schreiben zur Impfempfehlung vom 20.01.2021.

Britta Schmitz

 

Die Impfungen gegen Corona gehen weiterDie Impfungen gegen Corona gehen weiter

 

Corona-Impfungen in Hephata gehen weiter

Mit Zuversicht in ein hoffentlich unbeschwerteres Frühjahr

Wenn man bei uns im Ruhrgebiet jemanden nach seinem Befinden fragt, kann es leicht passieren, dass auf die Frage „Wie geht`s?“ nur ein knappes „muss ja“ entgegnet wird. Und das passt ganz gut in diese Zeit. Es muss einfach irgendwie gehen, man muss einfach weiter machen, man „muss ja“.

In Oberhausen steht uns aber mittlerweile nach anderem der Sinn! Wir halten es da lieber mit dem alten Bergmannsgruß „Glück auf!“. Das passt gut zu unserer Stimmung dort: Die Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort wurden zum zweiten Mal geimpft und es geht voran. Wir haben einen großen Schritt gemacht hin zu mehr Freiräumen. Das Glück ist spürbar.

So freut sich Klaus schon darauf, dass er bald wieder unbeschwerter zum Kiosk um die Ecke gehen kann, um sich Zigaretten zu kaufen, Iris freut sich, dass sie bald wieder etwas unbeschwerteren Kontakt haben kann zu ihrer gesetzlichen Vertretung und Freundin und Bärbel freut sich auf den nächsten Frisörbesuch – wenn er denn endlich wieder öffnen darf.

Und wir freuen uns mit ihnen. Die Zeit der Pandemie ist mit besonderen Einschränkungen einhergegangen, umso schöner ist es für alle mitzuerleben, dass nun hoffentlich der Wendepunkt da ist hin zu verantwortungsvollen neuen Freiräumen. Umfassende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, eine der Kernaufgaben in der Eingliederungshilfe, war unter den notwendigen Schutzmaßnahmen in der Pandemiezeit in vielen besonderen Wohnformen nur unter erschwerten Bedingungen umsetzbar, endlich können diesbezüglich wieder weitergehende Planungen gemacht werden. Darauf freuen sich alle.

Mit dieser hoffungsvollen Perspektive vor Augen ging der Impftermin dann auch mit Schwung und guter Laune vonstatten. Das ganze Team und auch die Impfärzte gingen pragmatisch ans Werk und machten aus unseren Gegebenheiten vor Ort, wir sind eine Eingliederungshilfeeinrichtung und keine Pflegeeinrichtung, das Beste. Im Besprechungszimmer wurde der Impfstoff vorbereitet und dann wurde zügig geimpft. So konnten alle Kundinnen und Kunden in ihren Zimmern und auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nacheinander geimpft werden.

Schon die erste Impfung haben alle Beteiligten gut vertragen und so blickten nun alle optimistisch auf den zweiten Durchgang. Es ist für alle, besonders aber für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort, ein freudiges Ereignis, nun mit den notwendigen Impfungen versorgt zu sein. Einer unserer Kernwerte, Zuversicht, welcher in den vergangenen Wochen und Monaten so notwendig wie schwer aufrecht zu erhalten war, hat neuen Schwung bekommen und alle freuen sich nun umso mehr auf ein etwas ruhigeres und unbeschwerteres Frühjahr, hoffentlich mit vielen geimpften Kundinnen und Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stiftungsweit.

Bernd Maasjost (Regionalleiter)

 

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