Viele Umzugskartons gepackt und wieder ausgepackt

Was haben die KoKoBe, das Atelier Strichstärke und das Quartier 24/7 gemeinsam?

Schon lange war das Atelier Strichstärke auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten. Die Situation in der City-Passage in Rheydt, in der das Atelier bereits seit geraumer Zeit ein Ladenlokal angemietet hatte, veränderte sich zusehends. Viele Ladenlokale stehen mittlerweile leer, alles wirkt verwaist. Und die aktuelle Situation aufgrund der Corona-Pandemie zeigte, dass die Räume für eine gute und gesunde Zusammenarbeit zu klein waren.

Mittlerweile wurde ein adäquates Ladenlokal im Marienhof (Wallstraße 24/Viersender Str. 7 in der Gladbacher Oberstadt) angemietet und der Umzug hat stattgefunden. Aufgrund der räumlichen Größe, konnte auch die Gruppe LT24 der Region MG-Nord mit in die neuen Räume umziehen, denn die zentrale Lage und Barrierefreiheit bietet für beide Vorteile. Der Raum ist sehr hell, was das kreative Arbeiten bei Tageslicht ein Stück weit interessanter macht.

Seit einigen Jahren kooperiert das Atelier Strichstärke sehr gut mit dem Museum Abteiberg und aus dieser Zusammenarbeit sind schon etliche, großartige Ausstellungen zustande gekommen. Die unmittelbare Nähe zum Museum kann hierbei von großem Nutzen sein.

Durch den hohen Bekanntheitsgrad, den das Atelier mittlerweile in der Kunstszene hat, wäre eine Umbenennung nicht in Frage gekommen. Allerdings sollte der Zusammenschluss zwischen dem Atelier und der Gruppe LT24 sowie der zukunftsorientierte Aufbruch deutlich werden. Somit wurde der Name „Atelier Strichstärke / Quartier 24/7“ gefunden, wobei sich die 24/7 auf die neuen Hausnummern bezieht.

Auch die KoKoBe hat sich räumlich verändert und ist in ein kleineres, gegenüberliegendes Ladenlokal im Marienhof umgezogen. Die zentrale Lage ist für die KoKoBe ein erheblicher Vorteil und alle drei Angebote befinden sich nun in unmittelbarer Nähe.

 

Neues Bauvorhaben in Waldniel

Im April dieses Jahres beginnt der Bau eines Wohnprojektes für acht junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahre. Der Bauantrag für die ambulanten Wohngruppen ist bereits gestellt, der Einzug ist für das Frühjahr 2022 geplant. Die Stiftung Hephata ist als Träger in das Projekt eingestiegen.

Die künftigen Mieter der Appartements kennen sich zum Teil schon aus dem Kindergarten und ziehen vom Elternhaus in die eigene Wohnung.

Den Eltern – allen voran Elke Braun und Ramona Clemens – war es wichtig, dass ihre Kinder in der Nähe leben können. Eine gute Verkehrsanbindung und Infrastruktur spielten auch eine große Rolle.

Natalie Vanneste begleitet die Gruppe auf dem Weg in ein selbständiges Leben.

Über das Bauvorhaben von Hephata Wohnen berichtete auch die Rheinische Post.

 

Zurück