Umgezogen: Berufsbildungsbereich in neuer Betriebsstätte in Güdderath


Umgezogen: Berufsbildungsbereich in neuer Betriebsstätte in Güdderath

Umgezogen: Berufsbildungsbereich in neuer Betriebsstätte in Güdderath

Unter dem Dach der neuen Betriebsstätte des Berufsbildungsbereichs in Güdderath finden seit Mitte Juli verschiedene Bildungsbereiche eine Heimat. In die Räumlichkeiten an der Hanns-Martin-Schleyer-Straße 38 ist nicht nur der Berufsbildungsbereich vom Karl-Barthold-Platz umgezogen, sondern auch der Grünbereich vom Dahler Kirchweg, der Montage Plus-Bereich vom Spielkaulenweg sowie der gesamte Nikolaushof. Die neuen Räume mit mehr als 1.000 Quadratmetern und deren Möglichkeiten bei der beruflichen Bildung von Hephata dokumentiert ein dreiminütiger Film, der jetzt über den Berufsbildungsbereich der Homepage, Pfeil „Neue Betriebsstätte – hier geht’s zum Film“, aufzurufen ist. Markus Wallraff, Betriebsstättenleiter des Berufsbildungsbereiches, informiert in dem Video über die verschiedenen Berufsfelder, die in Güdderath bis zu 60 Menschen mit Behinderung nahegebracht werden. Der Bildungsbereich erstreckt sich von der Montage und der Verpackung, über Hauswirtschaft, Mechanik, Elektromontage, Lager, Telefonzentrale bis hin zum Garten- und Landschaftsbau. Auch die berufliche Bildung von Menschen mit schwersten und mehrfachen Behinderungen ist in der neuen Betriebsstätte untergebracht. Die Räumlichkeiten für diese Gruppe komplettieren zwei Pflegebäder und ein Ruheraum.

Ziel der beruflichen Bildung ist nach Worten von Markus Wallraff die Persönlichkeitsentwicklung, die Entwicklung beruflicher und lebenspraktischer Fähigkeiten sowie die Vorbereitung auf einen geeigneten Arbeitsplatz. Der spätere Arbeitsplatz müsse sich nicht unweigerlich in einer Werkstatt befinden, sondern könne auch eine Position auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sein.

Die Betriebsstätte in Güdderath ist eine von vier Betriebsstätten des Berufsbildungsbereichs der Evangelischen Stiftung. Neben der Betriebsstätte am Benninghof in Mettmann bleiben auch der Berufsbildungsbereich in der Betriebsstätte Freiligrathstraße sowie das Segment der beruflichen Bildung in der Betriebsstätte an der Urftstraße erhalten. In Güdderath arbeiten neben Markus Wallraff ein Bildungsbegleiter, ein Jobcoach, eine Mitarbeiterin des Sozialen Dienstes und zehn Berufsbildner*innen.

 

Für zehn Studierende der FH Niederrhein endet das Hephata-Stipendium 2019/2020

Das Förderjahr 2019/2020 neigt sich für die zehn Hephata-Stipendiaten dem Ende entgegen. Neben der finanziellen Förderung haben die Studierenden über die Teilnahme an drei verschiedenen Projekten auch ideelle Förderung erhalten, wie Personalreferentin Leonie Grothe-Jansen als Ansprechpartnerin für die Stipendiaten erklärte. Vier von den Studierenden seien zum zweiten Mal in die Förderung aufgenommen worden, für sechs Stipendiaten bedeutete die Kombination aus finanzieller und ideeller Förderung Neuland. Corona-bedingt konnten nach Angaben von Leonie Grothe-Jansen die Praxisprojekte in der Jugendhilfe (Whatsapp Netikette), im Bereich Inklusion (Vitus-Quartierarbeit) sowie im Bereich Wohnen das Nachbarschaftsprojekt am Wohnhaus für Menschen mit erworbenen Hirnschäden (MeH) nicht beendet werden. Die Studierenden kommen aus den Studienbereichen Kindheitspädagogik, Soziale Arbeit und erstmalig auch Design mit dem Schwerpunkt Social Design.

Die Evangelische Stiftung Hephata hat das Stipendiaten-Programm im Jahr 2012 mit der Förderung von fünf Studierenden über das Deutschland-Stipendium begonnen. 2016 wurde die Anzahl der geförderten Studentinnen und Studenten auf zehn erhöht. Seitdem können sich Studierende für ein „Hephata-Stipendium“ bewerben. Die Anbindung an das Unternehmen Hephata mit drei Praxisprojekten gibt es seit dem Förderjahr 2018/2019.

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