Testkonzept in den Werkstätten in Betrieb genommen

Gruppenleiter wurden zu Testpersonen geschult

In den Hephata Werkstätten läuft der Betrieb unter Corona weiter. Um die Gesundheit aller Mitarbeitenden sicherzustellen wurde ein Testkonzept erarbeitet und 44 Gruppenleitungen aus den verschiedenen Betriebsstätten zu sogenannten Testpersonen geschult, acht weitere werden noch folgen. In jeder Betriebsstätte wurde ein Verdachts-/Quarantäneraum eingerichtet und mit Schutzmaterialien und Testkits ausgestattet. Seit dem 8. Februar werden an den Standorten Probeläufe durchgeführt.  Mitarbeiter*innen / Teilnehmer*innen werden vor Arbeitsbeginn einem Screening auf Corona-Symptome unterzogen. Bei leichten bzw. unklaren Beschwerden, kann der/die MA nun einen Schnelltest durchführen lassen. Fällt dieser positiv aus, muss er/sie sich ins häusliche Umfeld begeben. Diese Regelung gilt ebenfalls, wenn der Test negativ ist, aber der MA dennoch unter anhaltendem Unwohlsein leidet.

Getestet werden Mitarbeiter*innen und Teilnehmer*innen sowie Angestellte, wenn sie im Laufe des Arbeitstages Symptome entwickeln.

Durch die Herausgabe der neuen Coronatestverordnung (CoronaTestVO), sind die Werkstätten verpflichtet, wöchentliche Reihentestungen unter allen Mitarbeitenden durchzuführen. Einzige Ausnahme besteht bei Mitarbeiter*innen und Teilnehmer*innen, die wöchentlich in Wohnbereichen getestet werden.

Besucher dürfen die Werkstätten nur betreten, wenn Sie einen negativen Coronatest vorweisen können. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden sein. Hiervon ausgenommen sind Handwerker, Monteure oder z.B. Lieferanten/Postboten, da sie keinen direkten Kontakt zu Mitarbeiter/Teilnehmern haben.

Durch die kurzfristige Änderung der CoronaTestVO, ist eine alleinige Umsetzung durch das geschulte Personal nicht möglich. Aus diesem Grund werden in den nächsten drei Wochen vier Bundeswehrsoldaten die Werkstätten bei der Umsetzung der Reihentestung unterstützen. Sie werden ausschließlich angestellte Mitarbeiter testen.

Corona-Tests bei den Hephata-Mitarbeitern

 

Keine Einheit aufgrund SGB-Zugehörigkeit

CoronaTestVO hat auch Auswirkungen auf die Jugendhilfe

In der Jugendhilfe müssen laut der neuen CoronaTestVO Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen in Wohngruppen der Eingliederungshilfe wöchentlich auf Corona getestet werden. Allerdings gibt es dort unterschiedliche Vorgaben in der Zuordnung zu SGB VIII und SGB IX. Bereiche, die dem SGB VIII zugeordnet sind, werden nicht im Sinne dieser Verordnung wöchentlich getestet. Eine Petition wurde bereits an das Ministerium eingereicht, die die Reihentestung auch für das SGB VIII anstrebt. Eine Rückmeldung steht derzeit noch aus.

Diese Unterschiede haben allerdings auch Auswirkungen auf die Besuchs- und Hygienekonzepte und müssen entsprechend der Verordnung angepasst werden. Für das SGB VIII bleibt z.Z. alles beim Alten.

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