Kisten gepackt und umgezogen

Zwei Neubauten sind zum Ende des letzten Jahres fertiggestellt und bezogen worden.

Mülgaustraße Severingstraße

Als Ersatz für die WG Rossweide in Wickrath, wurde auf der Severingstraße in Windberg ein Appartementhaus mit sieben Wohneinheiten bezogen. Ermöglicht wurde das Haus von einem Krefelder Investor. Jedes der im OG befindlichen Appartements ist ca. 48 m² groß und verfügt über einem Wohnraum mit Küchenzeile, einem Schlafraum, einem barrierefreien Bad sowie einem Balkon. Weiterhin stehen eine Büroeinheit und ein Gemeinschaftsraum zur Verfügung. Im EG des Hauses hat eine Kindertagesstätte ihre Räume bezogen. Geplant und durchgeführt wurde das Bauvorhaben von Jacobs Architekten. Das Team wird weiterhin von Heike Gietzen geleitet.

Auch auf der Mülgaustraße in Odenkirchen wurde ein Neubau mit neun Appartements, einer Büroeinheit und einem Gemeinschaftsraum bezogen. Das Grundstück erwarb die Stiftung Hephata von der Ev. Kirchengemeinde Odenkirchen. Die Planung und Durchführung lag bei diesem Objekt in der Hand der Stiftung und wurde von Architektin Sabine Alef (Bau und Liegenschaften) koordiniert. Die Appartements sind jeweils ca. 48 m² groß und bestehen aus einem Wohnraum mit Küchenzeile, einem Schlafraum und einem barrierefreien Bad. Zusätzlich verfügt jede Wohnung über eine Terrasse oder Balkon. Dieser Neubau dient als Ersatz für die WG Schwalmstraße in Rheydt und wird von Karin Felux geleitet.

 

Ein Netzwerk für eine einheitliche Linie

Beratungsstellen MeH kooperieren deutschlandweit

Beratungsstelle MeH der Evangelischen Stiftung Hephata

Seit mittlerweile zehn Jahren gibt es das `Bundesweite Netzwerk Beratung für Menschen mit erworbener Hirnschädigung´ (BNB MeH), dem mittlerweile 24 angegliederten Beratungsstellen angehören. Sie unterstützen Betroffene sowie ihre Angehörigen nachhaltig und dauerhaft, begleiten sie und stehen ihnen bei allen Fragen rund um den langwierigen neurologischen Reha-Prozess mit Rat und Tat zur Seite. Eine davon ist die Beratungsstelle MeH der Evangelischen Stiftung Hephata. „Damals waren die Beratungsstellen, die es zu diesem Zeitpunkt in Deutschland gab, überhaupt nicht im Austausch miteinander“, erklärt der Neuropädagoge Christian Houben (Hephata), einer der Sprecher des Netzwerks. „Das wollten die Beteiligten ändern und unter anderem klären, welche Fragen und Wünsche immer wieder aufkommen und welche Lösungen es geben kann.“

Gegründet hat sich das BNB MeH im Rahmen des 4. Nachsorgekongresses der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung. Schnell kristallisierte sich unter anderem heraus, dass eine einheitliche Linie bei der Beratung sinnvoll ist, ob sie nun in München, Berlin oder Köln erfolgt. Aus diesem Grund hat das BNB MeH Leitlinien für seine Mitglieder entwickelt, die Voraussetzung für eine Teilnahme am Netzwerk sind. So müssen die Angebote kostenlos und die Beratungsstellen unabhängig von politischen oder wirtschaftlichen Trägern sein.

Eine Hirnverletzung stellt von einer Sekunde auf die andere das gesamte Leben auf den Kopf. Eine derart schwere Verletzung braucht viel Zeit, um zu heilen, viel Geduld des Verletzten und seinen Angehörigen sowie viel Hilfe von außen. Die Beratungsstelle MeH der Stiftung Hephata ist für die Betroffenen und ihre Angehörigen seit fast fünf Jahren aktiv an deren Seite.

Weitere Infos zur Beratungsstelle MeH: www.beratung-meh.de

 

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