Karneval im Lockdown

Kamelle muss sein...

…könnte das diesjährige Motto im „CoronaCarneval“ für die Wohngemeinschaften der Hephata-Region MG – Ost sein.

Offiziell lautete es „Gladbach schwebt auf Wolke 7“, wurde dann kurzzeitig in Anlehnung an das Motto der Session 2019/2020 in „Krisenfestes Narrennest“ umgetauft, um dann in der Begegnung ganz auszufallen.

Ein Name ist ganz besonders mit dem Karneval in der Region verbunden. Tanja Runke kam auf mich zu und sagte: „Irgendwas müssen wir doch machen! Es kann nicht sein, dass das einfach ausfällt. Die Menschen in den Häusern haben immer so viel Spaß daran.“ Gemeint ist die Teilnahme am Umzug im Stadtteil Neuwerk, für den die Närrinnen und Narren der Hephata-Region MG-Ost seit einigen Jahren die größte Fußgruppe im Rosenmontagszug stellen.

In der Tat war das zurückliegende Jahr von Isolation gekennzeichnet. In Wohngemeinschaften einmal mehr, als es für die Mehrheit der Bevölkerung Realität ist. Kein Fest steht mehr für Freude, Ausgelassenheit, Freiheit und Begegnung im Rheinland, als der Straßenkarneval. Das musste irgendwie transportiert und erlebbar gemacht werden.

In der ersten Planungssitzung wurde gleich klargestellt: „Kamelle muss sein!“

Ein kleines Team aus dem ZAK (Zentrum für Aktivitäten und Kommunikation) um Nadine Morneau herum, hat sich gleich dieser Aufgabe verschrieben und geplant, gebastelt, eingekauft und vor allem am Tulpensonntag, nach einem Fahrplan, richtig viel Freude -und eben Kamelle- verteilt.

Derweil stiegen die Partys, ganz Corona konform, in den einzelnen WG´s. Alle gleichzeitig - der Start war um 14 Uhr Elf, wie es sich für den närrischen Ausnahmezustand gehört.

Die Verbindung in die jeweiligen Partyzonen stellten wir per Videokonferenz her. Überall wurde nach eigener Fasson gefeiert, getanzt, gegessen und Gemeinschaft in der eigenen Gruppe und fernab der angeschlossenen WG´s erlebt. Es gab Darbietungen, an denen alle teilhaben konnten und somit die Freude und Gemeinschaft hier wie dort spürbar wurde. Damit das gelingen konnte, haben Mitarbeitende unter Moderation aus dem „Funkhaus“ die Technik vor Ort bedient und alle „mitgenommen“, wenn der Kamellewagen in den Wohngruppen eintraf. Was für ein Event, welch Freude – die auch auf die eine oder andere Nachbarschaft überschwappte.

Gut drei Stunden Party haben mit jeckem Treiben, etwas Normalität in den Alltag gebracht.

Das war kein gewöhnlicher Arbeitstag. Viel Mühe war damit im Vorfeld verbunden und die Schminke musste anschließend auch noch ab. Aber die Freude und Begeisterung in den Gesichtern der Narren war jeden Aufwand wert.

Dafür gilt besonderer Dank den Menschen, die das ermöglicht haben. Sie haben Zeit und Kreativität in die Umsetzung der Motti investiert, in der Küche gestanden und nicht zuletzt Partystimmung verbreitet.

Markus Hunz

 

Gladbach schwebt auf Wolke 7

 

BTHG und FKT

Was in Wohnen noch passiert… außer Corona

BTHG geht in die nächste Phase

Die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes geht in die nächste Phase. In den besonderen Wohnformen werden die Fachleistungen aktuell nach Leistungstypen des Metzler-Verfahrens vergütet. Alle anderen Komponenten der bisherigen pauschalen Vergütung (Miete, Leistungspakete) sind davon getrennt worden. Für den nächsten Umstellungsschritt ist zunächst die Erstellung eines neuen Fachkonzepts notwendig, in dem das Leistungsangebot der Wohnen gGmbH an den verschiedenen Standorten beschrieben wird. Dieses wird dann als Grundlage für neue Vergütungsvereinbarungen mit dem LVR dienen. Damit wird dann die pauschale Finanzierung durch personenzentrierte Leistungen abgelöst.

 

Führungskräftetraining geht weiter

Im März startet der digitale Auftakt des Führungskräftetrainings. 18 Kollegen*innen haben eine Zusage für diese Weiterbildung erhalten und werden bis Januar 2022 zur Leitungskraft geschult und qualifiziert.

 

Sabine Hirte

 

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