Hephata mit neuem Standort in Aachen – Wohnprojekt entsteht in Eilendorf

Betreutes Wohnen für acht Menschen mit Behinderung

In dem Aachener Stadtteil Eilendorf entsteht ein Wohnhaus für acht Kunden. Mit dem Bau verwirklicht die Evangelische Stiftung Hephata das erste Projekt im Großraum Aachen. Der Rohbau ist inzwischen fertiggestellt, teilte der zuständige Regionalleiter aus dem Kreis Heinsberg/Rhein-Erft-Kreis, Klaus Heinen, mit. Der nächste Schritt sei der Fenstereinbau, bevor der Innenausbau beginnt. Der Einzug ist für den 1. März 2021 geplant.

Das 821 Quadratmeter große Grundstück befindet sich in Aachen-Eilendorf, Leinergasse/Ecke Hubert-Spickernagel-Straße. Architektin des dreistöckigen Hauses ist Susanne Tillmann von der Evangelischen Stiftung. Die Wohnfläche des Hauses beträgt 341 Quadratmeter, zum Gebäude gehört ein Gemeinschaftsgarten. Das geplante Wohnprojekt besteht aus zwei Gemeinschaftswohnungen für je 3 Personen, zwei Appartements für je eine Person und einem Dienstbereich.

Die Mitglieder der Wohngemeinschaft sind zwischen 25 und 35 Jahre alt. Die Gruppe werde bereits von zwei Hephata-Mitarbeitern begleitet und trifft sich alle vier Wochen. Auf dem Programm stehen den Angaben zufolge dann Spielenachmittage oder auch die Klärung von Themen, die mit dem neuen Wohnhaus zu tun haben. Das Wohnprojekt wird von der Aktion Mensch gefördert.

 

Förderschulrektorin Britta Berentzen berichtet im Interview über den Schulstart

Förderschulstart in Nordrhein-Westfalen nach den Sommerferien mit Maskenpflicht und Hygienevorgaben: Die ersten Erfahrungen in den beiden Hephata-Förderschulen in Mönchengladbach und Mettmann sind Thema eines Homepage-Beitrags des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe. Sabine Damaschke, Öffentlichkeitsreferentin, hat sich in Gesprächen mit Britta Berentzen, Schulleiterin der Karl-Barthold-Schule und kommissarische Leitung der Hans-Helmich-Schule, und Christina Knapstein, Leiterin des Förderschulverbunds des Neukirchener Erziehungsvereins, über die Situation in den Einrichtungen informiert. „Wir waren erstaunt, wie selbstverständlich das Maskentragen, Händewaschen und Abstand halten für alle ist“, schildert Britta Berentzen ihre ersten Eindrücke.

Alle seien froh, wieder vor Ort zu sein zu sein, denn das Homeschooling der vergangenen Monate sei belastend gewesen. Nach Worten der Leiterin der Karl-Barthold-Schule ist bei den Förderschulen ein anschaulicher, lebenspraktischer Unterricht mit einem vertrauensvollen Verhältnis zwischen Pädagogen und Schülern wichtig für den Lernerfolg. Online gehe das nur bedingt.

 

Lesen Sie hier das ganze Interview mit Britta Berentzen.

 

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