Ein kleiner Pieks für uns, eine große Bedeutung für die Allgemeinheit…

Corona-Impfen bei Hephata 1 Corona-Impfen 2 Corona-Impfteam

Impfbeginn in Hephata

Nach intensiver Vorarbeit - Erfassen der Impfwilligen, Einholen der Einverständniserklärungen, Anamnese, Kontaktaufnahme KVNO, Impfarzt, Lieferfirma, Feuerwehr und und und - war es soweit. Der Termin wurde relativ kurzfristig für den 09.01.21 bestätigt.

Freitag 08.01.21
Absprachen zum Ablauf und Prüfung der Unterlagen mit dem durchführenden Impfarzt werden vor Ort getroffen. Nachmittags Lieferung von Schutzausrüstung. Alle Kunden, Angehörige und Mitarbeiter werden über den finalen Zeitpunkt des Impfstartes informiert.

Samstag 09.01.21 - 07:56 Uhr
Die Speditionsfirma aus Mainz liefert 5 gut gekühlte kleine unscheinbare Fläschchen. Sie müssen sofort im vorbereiteten Kühlschrank verstaut werden, Papierkram ist zu erledigen. Wir bereiten anschließend die verschiedenen Räume zur Durchführung vor (Dienstzimmer wird „Aufklärungszone“, Flur und Pflegebad (wegen der dort befindlichen Liege) Beobachtungsraum, Küche wird zum Registrierzentrum, im Esszimmer wird der Impfstoff aufbereitet und verimpft.)

Samstag 09.01.21 - 08:30 Uhr
„Unser“ Impf-Team (Arzt, Krankenschwester, 3 Verantwortliche der Feuerwehr, eine Assistentin für die Bürokratie) trifft ein und bereitet die Impfstraße vor. Die restlichen Schutzmaterialien werden nachgeliefert.

Samstag 09.01.21 - 09:30 Uhr
Start der Aktion. Erst bekommt jeder Impfling Temperatur gemessen, dann schaut der Arzt nochmals in die Unterlagen und befragt den zu Impfenden. Es folgt bei Wunsch ein Gespräch und dann wird geimpft. Ärmel hoch, desinfizieren, Spritze „rein“, Pflaster drauf. Wer kann im Stehen, damit die Muskeln lockerer sind. Nach der Impfung muss jeder noch 30 Minuten beobachtet werden, dann darf und kann jeder seiner Wege gehen. Allen geht es gut. Insgesamt werden 11 Kunden und 19 Mitarbeiter geimpft. Reine Impfdauer: 1,5 Stunden (ohne die restliche Überwachungszeit).

Die Stimmung war locker und gelöst und dennoch war deutlich spürbar: Hier fand ein wichtiges und für uns noch nie da gewesenes Ereignis statt. Ende Januar dann das ganze nochmals für die zweite Impfung. Der Arzt war sehr fürsorglich. Sonntag und Montag wollte er informiert werden, wie es den Geimpften gehe. Auch Montag ging es allen gut, es fühlte sich an wie bei jeder Impfung, bisschen Druck an der Impfstelle, später Muskelkater im Arm. Leider bleiben uns die Hygienemaßnahmen und auch das Tragen der Masken noch länger erhalten – denn erst, wenn sich genügend Menschen in der Bevölkerung impfen lassen, können wir es wieder lockerer im Alltag angehen lassen.

 

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