Corona-Krise sorgt für weitere Absagen von Veranstaltungen bei Hephata

Urlaube fallen Corona zum Opfer

Wegen Corona abgesagt

Wegen des weiterhin großen Ansteckungsrisikos wurden folgende geplante Urlaube abgesagt. Nicht nur das Zelt- und Motorradwochenende in Kalkar im August fällt Corona zum Opfer, teilte der Hephata-Inklusionsbeauftragte Bart Schouenberg mit. Auch die einwöchige Freizeit im August „Wildnis Eifel“ in der Ahrhütte, organisiert und begleitet vom Johanniter Orden, wird abgesagt. Ebenso werden die IJGD-Urlaube (Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) - Freiwilligendienste in der ganzen Welt) nicht stattfinden können. Es handelt sich um die 3-wöchigen Freizeiten ab dem 17.08. in Solingen im Naturfreundehaus und anschließend ab dem 07.09. in Dinslaken in der Heidebrinkschule.

Die räumliche Situation in den Unterkünften bietet nach Worten von Schouenberg nicht die Möglichkeit, mindestens eineinhalb Meter Distanz zu wahren. Daher sei in Absprache mit der Geschäftsleiterin Wohnen, Sabine Hirte, die Entscheidung für die Absage der beiden Urlaube getroffen worden.

 

 

Social Media Team schreibt einen Brief an Boris Palmer

social-media-Team

Äußerungen des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer zu Corona-Patienten haben Hephatas Social Media Team zu einem offenen Brief veranlasst. Der Grünen-Politiker hat in einem Interview die Meinung vertreten, in Deutschland würden ältere Corona-Patienten gerettet, die in einem halben Jahr aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen sowieso tot wären. Die sieben Mitglieder des Social Media Team betonen in ihrem Brief an den Politiker, dass auch sie zur Risikogruppe gehören. „Alle Menschen haben das Recht auf medizinische Gleichbehandlung“, heißt es in dem Brief. Das Team fragt sich, wie man sich als Politiker so eine Aussage erlauben könne und appelliert an Boris Palmer: „Überdenken Sie nochmal, was Sie gesagt haben.“

Den Brief hat das Social Media Team auf Youtube veröffentlicht.

 

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