Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsalltag

Hephata Werkstätten mussten sich anpassen

Einbahnstraße

Seit dem letzten Frühjahr sind auch die Werkstätten von den Folgen der Pandemie betroffen, fast 10 Wochen dauerte der „Lockdown“, unsere Bildungsteilnehmer/Innen und Mitarbeiter/Innen mussten zuhause bleiben.

Wir entwickelten – durch Vorgaben und mit Hilfe des Krisenstabs - für die Betriebsstätte Urftstraße ein individuelles Gesundheitskonzept. Im Vordergrund steht die Sicherheit der Mitarbeiter/Innen und Angestellten/Innen.

„Einbahnstraße“, „Abstand halten“, „Hände waschen“, „Maske richtig tragen“, strenge Pausenregeln, regelmäßiges Desinfizieren veränderten die gewohnten Abläufe in den Betriebsstätten.

Viele Mitarbeiter/Innen waren froh, wieder arbeiten zu dürfen. Vielen wurde der Stellenwert der Arbeit sehr deutlich. Einzelne haben sich aber auch entschieden, gar nicht mehr zu arbeiten.

Seit dem Herbst wuchs bei vielen Mitarbeiter/Innen die Sorge, sich anzustecken. In der Betriebsstätte Urftstraße arbeiten Menschen mit späterworbenen Hirnverletzungen. Aufgrund ihrer Vorerkrankungen sind sie daher besonders gefährdet.

Mindestens genau so groß ist aber die Angst vor Einsamkeit, von der viele im ersten Lockdown stark betroffen waren. Als Folge ihrer Hirnverletzung haben viele Betroffene wenig Sozialkontakte.

Es haben sich nur wenige entschlossen, das Angebot, zuhause beschäftigt zu werden, anzunehmen.

Alle hoffen auf eine Rückkehr zur Normalität. Einzelne Mitarbeiter/Innen wurden über ihr Pflege- oder Wohnheim bereits geimpft. Andere warten noch auf ihren Termin.

 

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