49 Heilerziehungspfleger*innen beginnen ihre Ausbildung bei Hephata mit einem Azubitag


49 Auszubildende zum Heilerziehungspfleger*in aufgeteilt auf zwei Hephata-Azubitage

Azubitag bei Hephata zu Corona-Zeiten, geht das überhaupt? Diese Frage stand vor einigen Wochen noch im Raum, bis ein neues zweitägiges Azubitag-Konzept gefunden war. In der vergangenen Woche hat die Evangelische Stiftung Hephata wie gewohnt und doch anders als sonst ihre neuen Azubis begrüßt. Am Montag fanden sich die 27 angehenden Heilerziehungspfleger*innen aus Mönchengladbach und Umgebung in der Kirche ein und einen Tag später die 22 frischgebackenen Azubis aus den anderen Hephata-Regionen. „Eine sehr quirlige und interessierte Truppe. 49 Menschen, mit kritischem Blick und viel Lust auf unsere Arbeit“, sagte Marion Stappen, Beauftragte für Ausbildung bei Hephata.

Hephata begrüßt 49 Heilerziehungspfleger*innen zum Ausbildungsbeginn mit Azubitagen

Mit dem Azubitag haben die 49 Auszubildenden der Heilerziehungspflege ihre Arbeit aufgenommen. Das Altersspektrum liegt zwischen 19 und 32 Jahren. Alle haben ihren Praxisplatz in der Stiftung und absolvieren ihre theoretische Ausbildung im Hephata-Berufskolleg in Mönchengladbach und in zehn weiteren Berufskollegs in NRW. Die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger*in dauert drei Jahre.

 

Ausbildungsbeginn mit Informationen, Gruppenarbeiten und Kennenlernen

Auf der Agenda standen neben der Unternehmenspräsentation (Stiftung, Wohnen und Werkstätten) und der Vorstellung der Auszubildenden auch Gruppenarbeiten und zum Abschluss Einzelgespräche. Sieben Tische – sieben Themen: An beiden Tagen wurden Gruppentische gebildet, an denen die Themen Inklusion, Arbeit in einem christlich geprägten Unternehmen, Kernwerte, Grundsätze der Zusammenarbeit, das Unternehmen Hephata, Auswirkungen von Corona auf die Arbeit und die Geschichte der Evangelischen Stiftung Hephata in kleinen Teams bearbeitet wurden.

„Neugierig auf so ziemlich alles“, ist der 25jährige Michael Altenscheidt aus Essen und freut sich auf die Mischung aus Praxis und Theorie. Der 32jährige Alex Crepulja aus Essen-Schonnebeck interessiert sich nach eineinhalbjähriger Arbeit als ungelernte Kraft in einem Hephata-Wohnhaus auf die theoretischen Grundlagen. An seinem künftigen Beruf als Heilerziehungspfleger gefällt ihm „das tägliche Feedback von den Menschen mit Behinderung auf die Arbeit, die geleistet worden ist“.

 

Hephata-Start auch für zehn Azubis in fünf weiteren Ausbildungsbereichen

In vier weiteren Ausbildungsbereichen der Evangelischen Stiftung sind Anfang August neue Azubis an den Start gegangen. Hephata freut sich über sechs Auszubildende zum(r) Erzieher*in, eine Kauffrau im Büromanagement, einen Auszubildenden zum Informatiker für Systemintegration und eine Auszubildende im Bereich Verkauf sowie eine Azubi zur Kauffrau im Einzelhandel. Die Erzieher*innen arbeiten in allen Bereichen der Jugendhilfe (vier in Mönchengladbach und zwei in Mettmann), die Azubis zur Verkäuferin und zur Kauffrau im Einzelhandel sind bei der BQG angesiedelt.

Nachdem nun alle Auszubildenden ihre Arbeit aufgenommen haben, schaut die Personalabteilung bereits auf das kommende Jahr. Wer Interesse an einem Ausbildungsstart im Jahr 2021 hat, kann jederzeit Kontakt zu Marion Stappen oder Katja Partecke aufnehmen. Die Stellenausschreibungen werden voraussichtlich Ende Oktober / Anfang November online gestellt.

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