Flüchtlingsarbeit: CUMA

Flüchtlingsarbeit: CUMA

Zur Zielgruppe unseres CUMA-Projekts gehören minderjährige Mädchen und Jungen, die unbegleitet durch Sorge- und Erziehungsberechtigte nach Deutschland eingereist sind. Sie kommen aus unterschiedlichen Ländern wie Pakistan, Afghanistan, Indien, Syrien, Irak, Mongolei oder Bangladesch.

Bei den Flüchtlingen handelt es sich um meist männliche, aber auch weibliche Jugendliche, im Alter zwischen 15 und 17 Jahren. Sie bringen Themen mit sich wie Traumata aufgrund von Kriegshandlungen, Unkenntnis der westlichen Kultur, Überforderungen durch Infrastrukturen, unzureichende bis gar keine Sprachkenntnisse, Einsamkeit und Entwurzelung, Fluchterlebnisse und einen unsicheren Aufenthaltsstatus.

Aber sie verfügen natürlich auch über Ressourcen wie hohe Belastbarkeit, Energie und Zielstrebigkeit , denn sonst wären sie sicherlich nicht hier. Die Clearingphase dauert für jeden einzelnen drei bis sechs Monate, in dieser Zeit klären wir: Aufenthaltsstatus, Sorgeberechtigung, Gesundheit, Therapiebedarf, Bildungsstatus, Orientierungsfähigkeit in der westlichen Kultur, sprachliche Kompetenzen, verwandtschaftliche Bezüge in Deutschland oder der EU, Verbleib der Familie und die Fluchtbiographie.

Das Cuma-Projekt wird als Wohngruppe geführt und beinhaltet deshalb unsere üblichen Methoden, Abläufe und Ziele. CUMA befindet sich in Mettmann.

Kontakt CUMA

Sascha Flieter
Tel.: 02161-246-4260
E-Mail: sascha.flieter@hephata-mg.de