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Zertifikate für neue Azubis

Karina Hoß erzählt...

Bevor ich meine Ausbildung zur Erzieherin begann war mir klar: Ich möchte die Ausbildung praxisintegriert machen, um einen Einblick in die Einrichtungen der Jugendhilfe zu erhalten.

Durch diesen Wunsch bin ich schnell auf die Hephata Jugendhilfe aufmerksam geworden, die genau damit geworben hat. Am 01.08.2014 ging es dann endlich los. Am ersten Tag wurden wir, die fünf neuen Auszubildenden, von der Geschäftsleitung empfangen und haben einen ersten Einblick in Form eines Vortrags vom Geschäftsleiter Herrn Köllner erhalten. Danach wurden wir eingeladen, an mehreren erlebnispädagogischen Spielen teilzunehmen, die direkt einen positiven Eindruck hinterlassen haben. Mit einer „Schultüte“ und einem Rahmenplan, welcher uns durch die Ausbildung leiten soll, sind wir in unsere ersten neuen Arbeitsstellen entlassen worden.

Eine kleine Angst vor Startschwierigkeiten hat wohl jeder, aber ich muss sagen, dass ich mich durch die Unterstützung, Offenheit und Freundlichkeit der Teamleiter, Kollegen und der Geschäftsleitung ab dem ersten Tag wohlgefühlt habe.

Während der drei Ausbildungsjahre hatte ich die Möglichkeit, in fünf verschiedenen Bereichen der Hephata Jugendhilfe (Kindertagesstätte, Tagesgruppen, Kinder- und Jugendwohngruppen, Unterstützte Elternschaft) Erfahrungen zu sammeln und mir dadurch einen Eindruck davon zu verschaffen, welche der Arbeitseinheit mich für mein späteres Berufsleben am meisten begeistert.

Anfang September stand dann direkt das alljährliche Hephata Crossing an. Das ist das erlebnispädagogische Jahresevent der Hephata Jugendhilfe. Es wurde darauf geachtet, dass wir an jeglichen Events der Hephata Jugendhilfe teilnehmen und die Kinder und Jugendlichen bei diesen Veranstaltungen begleiten. Durch diese Events, welche auf dem ersten Blick vielleicht groß und komplex wirken, wurde uns von Anfang an die Vielfalt der Hephata Jugendhilfe bewusst. Die Teilnahme an diesen Events, vor allem am Anfang der Ausbildung, hat uns Auszubildenden die Möglichkeit gegeben Kinder, Jugendliche und Kollegen näher kennen zu lernen. Die Nachricht: „Du hast eine Station bei der Nachtwanderung, das kann öfter mal bis 3 Uhr nachts gehen.“ schreckte erst mal ab, aber es hat sich gelohnt. Mir wurde bei diesen Events bewusst, dass die Kinder und Jugendlichen die Veranstaltungen genießen und schätzen, was die Hauptsache ist. Seitdem bin ich auch jedes Jahr wieder dabei!

Natürlich gibt es auch immer wieder Situation im Arbeitsalltag, die durch die Anamnese der Kinder und Jugendlichen und deren Auswirkungen nicht einfach zu verarbeiten sind. Und am Anfang der Ausbildung kam es auch vor, dass wir diese Situationen teilweise mit nach Hause nahmen. Jedoch ist es durch die Berufserfahrung, den kollegialen Austausch und auch durch interne Fortbildungen zum Thema Haltung oder PART einfacher, diese zu reflektieren und aufzuarbeiten.

Die „Azubitreffs“, welche von Herrn Köllner als Koordinator der Auszubildenden angeleitet wurden, verschafften uns Einblicke in die Themen rechtliche Grundlagen, Finanzen und Bewerbungstraining. Auch konnten wir durch diese Azubitreffs die Wohngruppen im Raum Mettmann kennenlernen, welche wir mit Frau Friedrichs besuchten. Es wurde während der Ausbildung durchgehend Wert darauf gelegt, uns die Hephata Jugendhilfe in all ihren Verschiedenheiten erfahrbar zu machen.

Ich möchte mich in diesem Rahmen, auch im Namen der anderen vier Auszubildenden, nochmals für die vielfältige und erfahrungsreiche Ausbildung bedanken.

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