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Schrank mit zwölf Fächern beim Jugendhilfetag

Gesagt, getan. Der Messestand wurde gemietet und eine Arbeitsgruppe gebildet, die den Stand mit Ideen und den entsprechenden Inhalten füllen sollte. Lange wurde darüber diskutiert, was denn der Markenkern der Hephata Jugendhilfe ist, mit dem wir uns im Stand präsentieren wollten. Das Ergebnis war „die Vielfalt der Angebote“.

So entstand die Idee für das Zentrum unseres Standes: ein Schrank, der zwölf Fächer hat, in denen die Angebote der Hephata Jugendhilfe in Szene gesetzt werden. QM, Mitarbeiterpflege, Kita, Projekt Inga, Flüchtlingsarbeit, Tagesgruppen, Kinderwohngruppen, Jugendwohngruppen, Ambulante Hilfen, Events, Unterstützte Elternschaft und Projektklasse. Alle Arbeitsfelder der Hephata Jugendhilfe gestalteten ihr Fach selbst, so dass ein vielfältiges und buntes Bild entstand. Ein weiteres prägendes Element des Standes sollte eine großformatige Fotomontage sein.

Beratungen durch die Abteilung Kommunikation und ein reger Austausch mit den Kollegen unserer Schreinerei sorgten für die restliche Ausstattung des Standes. Nachdem der Schrank durch die Schreiner fertig gebaut war, begann unser Teamleiter Mirko Tanascovic, der in jungen Jahren als Sprayer unterwegs war, mit der farblichen Gestaltung des Schranks. In mühevoller Kleinarbeit zauberte er ein schickes Design auf den Schrank.

Dann endlich begann der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag. Die Eröffnungsreden hielten u.a. Hannelore Kraft und Familienministerin Manuela Schwesig. Anschließend ging es am Stand los. Wir hatten ganz viele Besucher und Interessenten, die sich auf der einen Seite, und dies war der Hauptfokus unserer Teilnahme, für Hephata als Arbeitgeber interessierten. Auf der anderen Seite war viel Fachpublikum aus den Jugendämtern da, die sich unsere Angebote mit großem Interesse erläutern ließen.

Am zweiten und dritten Tag waren viele Klassen aus unterschiedlichen Berufskollegs auf dem Messegelände unterwegs, so dass unser Stand zeitweise sehr überfüllt war und wir den Wissensdurst der Besucher kaum stillen konnten. Natürlich besuchten uns auch viele unserer Mitarbeiter, die sehen wollten, wie die von ihnen gestalteten Inhalte der Fächer in einem Messestand wirkten. Wichtige Menschen aus unserem Fachverband, von Jugendämtern und vom Landesjugendamt erwiesen uns die Ehre ihres Besuches. Kurz vor Ende kam auch noch Dörte Schall, Sozialdezernentin der Stadt Mönchengladbach, zu Besuch.

Eine erste Auswertung ergab, dass wir sehr zufrieden sind mit unserer ersten Teilnahme an einem Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag. Beim nächsten Mal würden wir natürlich einige Dinge anders machen. Aber dafür, dass wir alles aus eigener Kraft gestaltet haben, war es eine sehr gute Maßnahme.

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