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Sich durch´s Leben boxen

Diese Themen werden den Teilnehmern mit dem Medium des Boxens nahe gebracht. Hiermit folgen wir unserer erlebnispädagogischen Maxime „Gelebte Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen“.

Am Freitag wurde Sport getrieben, aber auch die oben genannten Themen in strukturierten Gesprächsrunden bis ins Kleinste erörtert und ausdiskutiert. Am Samstagmorgen ging es dann um das Training der Grundtechniken im Boxen. Nachmittags folgten auch schon die ersten Trainingskämpfe, um die passenden Paarungen herauszufinden. Die notwendige Schutzausrüstung wie Boxhandschuhe, Helme, Bandagen und Mundschütze wurden selbstverständlich gestellt und die Regeln eines Boxkampfes erklärt.

Gegen Abend folgten die Hauptkämpfe, bei denen die Kämpferinnen und Kämpfer mit 100%igem Einsatz in den Ring gingen. Hier standen viele von ihnen zum ersten Mal in der Situation, dass sie Verantwortung für sich übernehmen mussten, für ihren Schutz und für ihre Zielgerichtetheit. Manche machten zum ersten Mal die Erfahrung, dass sie die Verantwortung für das, was im Ring geschieht, keinem anderen zuweisen können, sondern sie selbst übernehmen mussten.

Alle Kämpfe verliefen sehr fair, waren von hohem sportlichem Niveau und von der Verbundenheit geprägt, gemeinsam eine schwierige Herausforderung bestanden zu haben.

Zum Abschluss folgte dann noch ein Ritual, bei dem es um Mut und Vertrauen ging. Dies kann hier nicht geschildert werden, weil es ein Geheimnis zwischen den Teilnehmern und den sie begleitenden Erwachsenen ist.

Am Ende waren alle dann zumindest mental um etliche Zentimeter gewachsen.

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