Aktionstag 2017: Sternwanderung mit Kanufahren

Die Hephata Jugendhilfe hat sich in den letzten Jahren immer ein Jahresmotto gegeben, im Vorjahr war es das Motto „Partyzipation“ und bis zum Sommer 2016 das Motto „Unsere Stadt – unsere Umgebung“. Alle Bereiche der Hephata Jugendhilfe machen Aktionen um das Jahresmotto herum. Die Präsentation des bis zum Sommer 2016 gültigen Mottos und der entsprechenden Aktionen erfolgte beim diesjährigen Jugendhilfefest.

Ab Spätsommer 2016 ändern wir das Setting. Es wird kein dezentral angelegtes Jahresmotto, zu dem alle Bereiche Aktionen machen, mehr geben. Vielmehr wird es einen gemeinsamen Aktionstag der Hephata Jugendhilfe geben. Beim diesjährigen Jugendhilfefest standen drei Themen für den Aktionstag zur Auswahl: Zirkus Jugendhilfe, Spiel ohne Grenzen, Sternwanderung mit Kanufahren. Die Kinder und Jugendlichen entschieden sich mehrheitlich für die Sternwanderung mit Kanufahren. Im Frühsommer 2017 wird dann dieser hoffentlich schöne und denkwürdige Tag starten.

 

Jahresmotto 2015-2016: Unsere Stadt - unsere Umgebung

Bericht der Wohngruppe aus Solingen: Als das Jahresmotto 2015 feststand, wahren sowohl Klienten als auch Mitarbeiter angehalten, zu überlegen, was sich in der Umgebung von Solingen alles befindet, also sich der näherer Umgebung bewusst werden. Der erste Vorschlag kam von einem Schüler. Er erzählte, dass sie, wenn sie morgens und abends mit dem Schulbus unterwegs sind, an einem „komischen Haus“ vorbei kommen. Komisch, weil am Eingang ganz viele Bilder von Scheren, Messern und von Männern mit sonderbarer Kleidung zu sehen sind. Das war das Industriemuseum. Das wurde selbstverständlich besucht und wir alle lernten, wie die oben genannten Gegenstände, nämlich Scheren und Messer in vielen Arbeitsgängen vom Rohmaterial zum Gebrauchsgegenstand wurden. Nächster Besuchswunsch war Schloss Burg. Das Schloss befindet sich auf einer Anhöhe im Stadtteil Burg. Es ist ein imposantes Gebäude. Da es für Besucher offen ist, konnten die Jugendlichen lernen wie die Bevölkerung, Adel, Bauer, kleine Handwerker usw. im Bergischen Land gelebt, gearbeitet und gejagt hat. Dort konnten sie, mit großer Freude, auch Ritterspiele miterleben. Geburtstag wurde in der alten Papierfabrik in Wuppertal gefeiert. Auch das Neandertal-Museum wurde besucht. Dort wurden die recht unheimlich aussehenden Neandertaler bestaunt. Es wurde aber auch über den Tellerrand geschaut und so wurden Ausflüge zum Unterbachersee in Düsseldorf und eine Schwebebahnfahrt von Vohwinkel bis Barmen unternommen. Dank Jahresmotto haben die Jugendlichen gelernt, auch einmal genauer hinzuschauen und Fragen zu stellen, wenn sie etwas nicht einordnen können. Sie haben viele schöne Sehenswürdigkeiten im unmittelbaren Umfeld kennengelernt und es war gut zu erkennen, sie hatten Freude an diesen Exkursionen.